Die Liechtensteinische Bibliographie erschien über den Berichtszeitraum 1960 bis 2002.
Sie verzeichnete jährlich die neu erschienenen Veröffentlichungen, die sich
nach Inhalt, Urheberschaft oder Herstellung auf Liechtenstein beziehen.
Der erste Teil, Liechtensteinensien, enthielt die Titel mit inhaltlichem Bezug zu Land, Bevölkerung und
Fürstenhaus sowie Publikationen liechtensteinischer oder in Liechtenstein ansässiger Autoren, Übersetzer und
Herausgeber. Die Eintragungen waren nach
Sachgruppen Landeskunde geordnet,
ihre Gliederung folgt mit geringen Abweichungen
der
Bodensee-Bibliographie.
Der zweite Teil enthielt die inländische Verlagsproduktion und die Hochschulschriften ausländischer Verfasser
ohne inhaltlichen Liechtensteinbezug. Als Sacheinteilung dienten hier die
Sachgruppen Verlagsproduktion,
eine vereinfachte Version der
Internationalen
Dezimalklassifikation.
Erfasst wurden Bücher und Broschüren, Zeitungen, Zeitschriften und Sammelwerke sowie Beiträge daraus,
weiters auch Druckgraphik wie Karten, Pläne, Ansichten, Porträts und dergleichen sowie Partituren und
elektronische Medien. Periodika wurden bei Beginn und Ende ihres Erscheinens und bei Titeländerungen
aufgeführt.
Nicht verzeichnet wurden Veröffentlichungen von geringem oder zeitlich begrenztem Dokumentationswert oder
kompilatorischem Charakter wie Adressverzeichnisse, Fahrpläne, Postkarten, Prospekte, Plakate, Rezensionen,
Lexikonartikel, privates Schrifttum wie Jahresberichte von Firmen und Vereinen sowie unveröffentlichte Texte
und Arbeiten.