Am 30. Oktober las Doris Büchel in der Liechtensteinischen Landesbibliothek aus ihrem Buch «Wie lange ist nie mehr». Rund eineinhalb Jahre nach seinem Erscheinen und dem Erfolg auf der Schweizer Bestsellerliste berührt ihr persönliches Memoir weiterhin viele Menschen. In dem Buch geht es um Verlust, Abschied und die Frage, wie das Leben danach weitergeht. Besonders eindrücklich waren auch ihre Einblicke in die würdezentrierte Therapie: Sie begleitet Menschen in ihrer letzten Lebensphase und hält deren Erinnerungen und persönliche Botschaften in Briefen für ihre Angehörigen fest. Im anschliessenden Gespräch mit Doris Quaderer ging sie auch auf den Schreibprozess und ihr nächstes Projekt ein. Es war ein bewegender Abend über Endlichkeit, Würde und die Kraft der Worte.

Doris Büchel

Foto: Ronnie Vogt